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	<pubDate>Sat, 05 May 2012 07:17:10 +0000</pubDate>
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		<title>Straßenkampf &amp; Menschenjagd - trauriger Alltag</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 06:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was nach einer Überschrift über ein Kapitel über lange vergangene Zeiten in einem Geschichtsbuch klingt, ist leider das Tagesgeschehen an der Universität Wien. Nach der neuerlichen Besetzung des Audimax haben nun „Aktivisten“ der Studentenschaft zwei weitere bezeichnende Aktionen gegen das Auslaufen des Studiums der Internationalen Entwicklungen gesetzt: 
Einerseits wurde das Wissenschaftsministerium von 20-30 Subjekten gestürmt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2012/05/bild.jpg"><img title="bild" alt="bild" class="alignleft medium wp-image-1724" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2012/05/bild.jpg" width="300" height="199" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Was nach einer Überschrift über ein Kapitel über lange vergangene Zeiten in einem Geschichtsbuch klingt, ist leider das Tagesgeschehen an der Universität Wien. Nach der neuerlichen Besetzung des Audimax haben nun „Aktivisten“ der Studentenschaft zwei weitere bezeichnende Aktionen gegen das Auslaufen des Studiums der Internationalen Entwicklungen gesetzt: <span id="more-1717"></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Einerseits wurde das Wissenschaftsministerium von 20-30 Subjekten gestürmt, um mit „Bundesminister Töchterle zu reden“, wobei sie erst von der Polizei dazu gebracht werden konnten, das Gebäude zu verlassen. Andererseits wurde die letzte Sitzung des Senats massiv gestört, wobei sie nach Intention der Studenten aus Protest sogar verhindert werden hätte sollen. Die Mitglieder des Senates mußten sich von innen gegen die Türen des Sitzungssaals stemmen, um ein gewaltsames Eindringen der Demonstranten zu verhindern.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Weiters wurde über das soziale Netzwerk Facebook der Aufruf getätigt (siehe Bildanhang), die Mitglieder des Senates (incl Bildern und Namen) „aufzuhalten“, wobei die Art und Weise dieses „Aufhaltens“ nicht näher definiert wurde.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Was erkennt man aus diesen Vorkommnissen? Zum Einen ist die Diskussionskultur bzw -bereitschaft der angehenden Akademiker unseres Staates endgültig auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Anstatt einen Diskurs zu suchen wird sofort die Gewalt der Straße entfesselt und zu – letztmalig in den späten 60ern – eigentlich unverschämtesten Mitteln gegriffen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Ein Student, der mit Gewalt versucht, eine Sitzung seiner Universität zu verhindern, wäre in normaleren Zeiten völlig zurecht exmatrikuliert worden, und zwar mit Schimpf und Schande.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Zum Anderen zeigt der „Internet-Steckbrief“, mit seinem die Handlungsweise völlig freistellenden Aufruf die Senatsmitglieder aufzuhalten, auf wirklich erschreckende Weise, welche Verrohung der Sitten und welche Brutalität sich als völlig selbstverständlich in den Reihen vor allem der linken Studentenschaft breitgemacht haben. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Es erinnert frappierend an andere Zeiten, als man die Köpfe derjenigen Professoren auf Zetteln anschlug, deren Vorlesungen man besser nicht besuchen sollte&#8230;</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Audima(r)xismus II</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 08:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneute Besetzung des Audimax – manche werden nicht schlauer, andere schon. 
Wie schon früher angekündigt, wird das Bachelorstudium der Internationalen Entwicklungen an der Universität Wien aus Kostengründen eingestellt. So weit, so schlecht. Daß den Universitäten teilweise finanzielle Mittel fehlen, bzw vorhandene Ressourcen nicht effizient eingesetzt werden ist hinreichend bekannt.
Was ist die „Lösung“ von Seiten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Erneute Besetzung des Audimax – manche werden nicht schlauer, andere schon. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Wie schon früher angekündigt, wird das Bachelorstudium der Internationalen Entwicklungen an der Universität Wien aus Kostengründen eingestellt. So weit, so schlecht. Daß den Universitäten teilweise finanzielle Mittel fehlen, bzw vorhandene Ressourcen nicht effizient eingesetzt werden ist hinreichend bekannt.<span id="more-1708"></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Was ist die „Lösung“ von Seiten der Studentenschaft? Es wird zum wiederholten Male die Universität besetzt, damit der Lehr- und Prüfungsbetrieb zumindest kurzfristig vollständig verhindert wird und lern- bzw. leistungswillige Studenten von ihren Studien abgehalten werden. Die Bundes-ÖH sowie die ÖH der Uni Wien haben sich erwarteterweise mit den Besetzern „zu 100 Prozent solidarisch“ erklärt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Welchen Erfolg die schon mehrmals durchgeführten Besetzungen der Universitätsgebäude nach sich gezogen haben, dürften die Kollegen der ÖH schon wieder vergessen und/oder nichts daraus gelernt haben: Enorme Schäden sind den Universitäten durch Anmietung zusätzlicher Räumlichkeiten entstanden, von den zahlreichen Sachbeschädigungen ganz zu schweigen. An der Situation an den heimischen Hochschulen hat sich hingegen bis heute nichts geändert.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Wer sehr wohl etwas aus den einstigen Kalamitäten gelernt hat, ist der Rektor der Universität Wien, Heinz Engl. Anders als seine Vorgänger stellte er den Besetzern – großzügigerweise, muß man angesichts des eindeutigen Rechtsbruches der Aktivisten anmerken – ein Ultimatum die Hörsäle friedlich zu verlassen, um danach in Gespräche zu treten. Dieses ließ man allerdings ungenutzt verstreichen, woraufhin Seine Magnifizenz mithilfe der Polizei die besetzten Säle mit Fug räumen ließ, um weitere Schäden von der Universität abzuwenden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Es ist ihm hoch anzurechnen, daß er sich hier nicht vom Druck der Straße überwältigen ließ, sondern seine Aufgaben als Rektor gewissenhaft wahrnahm.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Es zeigt sich einmal mehr, daß die ÖH-Führung (die aktuell wahrlich andere Probleme hat, Stichwort Café Rosa) sowie einige weltfremde Studenten es nicht wahrhaben kann oder will, daß man mit Zwang mittel- und langfristig keine Probleme lösen, sondern nur neue aufwerfen kann. Aber wie es scheint, ist die Lernbereitschaft unserer angehenden Akademiker in zumindest manchen Fragen eine eher geringe.</span></span></p>
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		<title>Der Zölibat und die medialen Nebelgranaten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pfarrer von Stützenhofen lehnte die Wahl eines in eingetragener Partnerschaft lebenden Homosexuellen in den Pfarrgemeinderat ab, woraufhin ihm die Massenmedien sofort den Krieg erklärten. Um möglichst intolerant gegen die Intoleranz zu Felde zu ziehen, zauberte der Kurier eine vor Jahren verlassene Geliebte aus dem Hut, deren Echtheit dahingestellt bleibe, und sprach von „schweren Vorwürfen“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Der Pfarrer von Stützenhofen lehnte die Wahl eines in eingetragener Partnerschaft lebenden Homosexuellen in den Pfarrgemeinderat ab, woraufhin ihm die Massenmedien sofort den Krieg erklärten. Um möglichst intolerant gegen die Intoleranz zu Felde zu ziehen, zauberte der Kurier eine vor Jahren verlassene Geliebte aus dem Hut, deren Echtheit dahingestellt bleibe, und sprach von „schweren Vorwürfen“ gegen den Pfarrer, offenbar den Zölibat verteidigend, den dieselbe Zeitung dann doch als „Perversion“ abqualifizierte. So viel zur Doppelmoral, die es angeblich nur in der Kirche gibt.<br />
<span id="more-1698"></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die journalistische Schlammschlacht war hier aber noch nicht zu Ende: „Mindestens 1000 der 4200 heimischen Priester leben in einer Beziehung.“, verkündete der Kurier im Untertitel. Wenn man erfahren will, daß das keiner streng wissenschaftlichen Erhebung entstammt, sondern nur einer Mutmaßung des Vorsitzendern der &#8220;Wir-sind-Kirche&#8221; Plattform ist, muß man schon weiter lesen, was aber bekanntlich nicht jeder tut. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die Qualitätszeitung &#8220;Österreich&#8221; reduziert die 4200 österreichischen Priester auf 3300, macht aus jedem Priester einen Pfarrer, rundet ein bisschen für den ungebildeten Lesen und titelt &#8220;Jeder 3. Pfarrer hat seine Geliebte&#8221;, wohl in der Hoffnung, daß ein Fünkchen Wahrheit deren Verdrehung überstanden hat. Hauptsache, man wird gelesen&#8230;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">&#8230;ob dann ein gewisser Alfons Haider auf die Mär von den 1000 Priestern hereinfällt und vor einem großen Fernsehpublikum &#8220;Im Zentrum&#8221; über deren angebliche &#8220;Höllenqualen&#8221; spricht, dürfte manchen Journalisten herzlich egal sein. Die Volksverdummung durch die Medien schreitet voran&#8230;</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Café Rosa</title>
		<link>http://www.jes.or.at/jesneu/cafe-rosa/</link>
		<comments>http://www.jes.or.at/jesneu/cafe-rosa/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das von der kommunistisch-sozialistisch-grünen ÖH-Spitze gegründete und betriebene Café Rosa ist finanziell am Ende, wie jetzt bekannt wurde: Von den rund 450.000 € an ÖH-Investitionen, was den Semesterbeiträgen von etwa einem Drittel aller Studenten entspricht, ist nicht mehr viel übrig, alle Angestellten wurden bereits entlassen. 
Sogar nach für Dezember 2011 prognostizierter Zahlungsunfähigkeit hatte man noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2012/03/caferosa.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1685" title="caferosa" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2012/03/caferosa.jpg" alt="caferosa" width="179" height="136" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Das von der kommunistisch-sozialistisch-grünen ÖH-Spitze gegründete und betriebene Café Rosa ist finanziell am Ende, wie jetzt bekannt wurde: Von den rund 450.000 € an ÖH-Investitionen, was den Semesterbeiträgen von etwa einem Drittel aller Studenten entspricht, ist nicht mehr viel übrig, alle Angestellten wurden bereits entlassen.<span id="more-1683"></span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Sogar nach für Dezember 2011 prognostizierter Zahlungsunfähigkeit hatte man noch 45.000 € studentischer Gelder nachgeschossen. Die Verteidigung der ÖH-Führung: Die Welt sei noch nicht bereit gewesen für ihre gute Idee, ein nicht gewinnorientiertes Café zu betreiben. Schuld an der Pleite sei also der Kapitalismus. Doch worauf war das Café angelegt, wenn nicht auf Gewinn? Ein Blick in die Grundsätze des zwischengeschalteten Vereins „zur Förderung der Emanzipation von Studierenden“ und in den Veranstaltungskalender des Cafés verrät es:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Das Lokal ist zwar für jede interessierte Person offen, doch nur unter der kleinen Bedingung, dass man sich basisdemokratisch, feministisch, antiklerikal, antiheteronormativ, antipatriarchal, progressiv und sonst noch einiges nennen kann, widrigenfalls man von den Möglichkeiten der „Partizipation“ im Café ausgeschlossen ist. Der feministische Einschlag zeigt sich an den Wickelplätzen auch am Männerklo, der antiheteronormative Einfluss an einer After-Pride-Party nach der unappetitlichen Regenbogenparade.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die auch von Angestellten verlangte antiklerikale, also kirchenfeindliche Haltung brachte den linken Revolutionären bereits eine Einschaltung der Gleichbehandlungs-Anwaltschaft wegen Diskriminierung ein. Einer besonders ehrenwerten Veranstaltung bot die von allen Studenten mitfinanzierte Lokalität im vergangenen November Raum: Man lud „herzlich zu einem Screening von (queer)feministischen Pornos im Cafe Rosa ein“, „offen für Frauen* und Trans*personen“. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die JES steht der in diesem Punkt im Besonderen und allgemein zu beobachtenden Zweckentfremdung der Studentenbeiträge für Unsittlichkeiten und die linke Revolutionskasse scharf ablehnend gegenüber und fordert ein Ende der Verschleuderung von ÖH-Mitteln für politische Zwecke. Die als antikapitalistisches Café getarnte Bühne für linke Politik soll entweder sofort geschlossen oder von den Revolutionären künftig aus eigener Tasche finanziert werden.<a </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ACTA - Totalzensur oder bloß totale Aufregung?</title>
		<link>http://www.jes.or.at/jesneu/acta-eine-analyse-mit-kommentar/</link>
		<comments>http://www.jes.or.at/jesneu/acta-eine-analyse-mit-kommentar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Analyse &#038; Kommentar zum „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“
Seit einiger Zeit schlägt ein Video auf YouTube große Wellen, welches ACTA erklären zu versucht. Drastisch wird geschildert, aufgrund welcher Kleinigkeiten man als unbescholtener Bürger ins Kriminal gedrängt wird, sollte ACTA in Kraft treten. Ist diese Aufregung berechtigt oder nicht? 
Teilweise. Das Video wurde noch vor der Anpassung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;"><em>Analyse &#038; Kommentar zum „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“</em></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Seit einiger Zeit schlägt ein Video auf YouTube große Wellen, welches ACTA erklären zu versucht. Drastisch wird geschildert, aufgrund welcher Kleinigkeiten man als unbescholtener Bürger ins Kriminal gedrängt wird, sollte ACTA in Kraft treten. Ist diese Aufregung berechtigt oder nicht? <span id="more-1657"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Teilweise. Das Video wurde noch vor der Anpassung der Verträge, welche unter Anderem nach weltweiten (Internet-)Protesten vorgenommen wurde, erstellt, nimmt also nicht auf die jetzige Endfassung des Abkommens bezug. Die ursprüngliche Fassung war tatsächlich mit diversen Fallstricken gespickt, die eine massive Einschränkung der Meinungsfreiheit möglich gemacht hätten. </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;"><strong>ACTA in der aktuellsten Fassung</strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Was bewirkt dieses Abkommen nun? Prinzipiell werden zweierlei Bereiche thematisiert: Zum einen die „reale“ Produkt-und Markenpiraterie (also etwa gefälschte Markenkleidung), zum anderen die Wahrung von Rechten an geistigem Eigentum im digitalen Umfeld. Beiden Themen werden mit ACTA Möglichkeiten der zivilrechtlichen Durchsetzung gewährt (bzw diese eigentlich harmonisiert, da es ja bereits in vielen Staaten Urheberrechtsgesetze sowie Markenschutzbestimmungen gibt) und strafrechtliche Sanktionen bei Verstößen gegen Rechte an geistigem Eigentum paktiert.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Zur eigentlichen Markenpiraterie ist festzustellen, daß die Rahmenbedingungen keineswegs so unmenschlich sind, wie dargestellt. Man darf nicht vergessen, daß auch die mißbräuchliche Verwendung einer Marke, eines Designs, eine gewisse Form des „Diebstahles“ (nicht im juristischen Sinne freilich) darstellt, die nicht zu dulden ist. Hinter jedem Produkt steckt die geistige Arbeit von Menschen, diese ohne eigenen Denkaufwand zum Vorteile zu verwenden ist unredlich. </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Die Verweise auf den Zivilrechtsweg und zu seinen Behelfen der Beschlagnahme, Unterlassung und Schadenersatz sind daher gerechtfertigt, ebenso die Strafsanktionen, die nun national kodifiziert werden müssen. Einzig die Pflicht eines jeden „Beschuldigten“, dem vorgeworfen wird Rechte verletzt zu haben, sämtliche Informationen, die im Zusammenhang mit dieser allfälligen Rechtsverletzung stehen könnten, beizuschaffen, mutet etwas seltsam an. </p>
<p></span></span><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Es wird auch einige Male daraufhingewiesen, daß bei allen neuen Bestimmungen die auf ACTA basieren, die Höhe des Schadens zu berücksichtigen ist, bzw die Strafrahmen sich an den jeweils schon geltenden nationalen Gepflogenheiten zu orientieren haben.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;"><strong>Rechte im digitalen Umfeld </strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Hier wird es etwas diffiziler. Grundsätzlich geht es auch hier um die Wahrung von Urheberrechten, die notfalls auch gerichtlich erzwungen werden können soll. Die Natur der digitalen Medien macht es aber schwieriger, mögliche „Missetaten“ zu fassen - ein nachgemachtes Leibchen mit einem Reptil darauf, welches dort nicht hingehört, ist eben griffiger, als in den Untiefen des Netzes nach Elektronenströmen zu forschen. Was jedenfalls durch ACTA ermöglicht wird, ist der Informationsdurchgriff über die Internetprovider.</p>
<p></strong></span></span><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Auf Zuruf eines Rechteinhabers werden dann Behörden Provider zwingen können bzw. müssen, die Daten des vermeintlichen Rechtsverletzers preiszugeben, auch wenn nur ein vager Verdacht besteht. Auch werden alle Umgehungsmaßnahmen sanktioniert, welche eine Verwendung von geistigem Material auf eine Weise ermöglichen, die der Autor nicht gewollt hat, diese daher technisch unterbunden hat. Klassisches Beispiel wäre hier Software, die einen Kopierschutz aushebeln würde.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Wirklich wichtig im Zusammenhang mit digitalen Medien und dem Internet ist aber, daß die befürchtete Online-Zensur SO nicht in ACTA beschlossen wurde. Das Beispiel aus dem oben genannten Video, daß geschützte und zitierte Artikelpassagen vom Provider oder sonstwem zu löschen wären, ist daher Humbug. Verboten ist rein die Verfälschung von Dateien über die wesentlichen Informationen, daher über die Identität des Autors, seine Rechtsansprüche auf das Werk etc. Also alles im legitimen Rahmen.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;"><strong>Kommentar</strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Daß ein effizienteres Vorgehen im Kampf gegen Produkt-, Marken-, oder Wissenspiraterie  grundsätzlich zu begrüßen ist, steht außer Frage. Nachdem ACTA lediglich ein Rahmenvertrag ist, steht es den Vertragsparteien offen, weit strengere Regeln zu beschließen, als der Vertrag sie als Mindestmaß vorsieht.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;" class="MsoNormal" mce_style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style='color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif"; font-size: 10pt;' mce_style='font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: "Verdana","sans-serif";'><span style="color: rgb(136, 136, 136);" mce_style="color: #888888;">Gleichzeitig steht aber ACTA als eines von vielen anderen Instrumentarien (zB. der Vorratsdatenspeicherung) ganz im trend der zunehmenden Kontroll- und Überwachungsfunktion des Staates und damit auch der „Vergläserung“ des Menschen; eine Entwicklung bei der ganz grundsätzlich äußerste Skepsis geboten ist. </p>
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		<title>linke(r)  Mode(r)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 09:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
UNIQUE, die Zeitung der „HochschülerInnenschaft“ der Universität Wien, mit der die Studenten zehnmal im Jahr (zwangs-)beglückt werden, inszeniert sich mehr als politisches Kampfblatt denn als Informationsquelle für Studenten. Von Service und Information, wie auf der Website versprochen wird, bleibt nicht viel übrig. Weiters wird dort von der Unabhängigkeit der Zeitung gesprochen, aber unabhängig von wem? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2009/02/unique1.gif"><img title="unique1" class="alignleft size-full wp-image-496" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2009/02/unique1.gif" alt="unique1" width="87" height="29" /></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">UNIQUE, die Zeitung der „HochschülerInnenschaft“ der Universität Wien, mit der die Studenten zehnmal im Jahr (zwangs-)beglückt werden, inszeniert sich mehr als politisches Kampfblatt denn als Informationsquelle für Studenten. Von Service und Information, wie auf der Website versprochen wird, bleibt nicht viel übrig. Weiters wird dort von der Unabhängigkeit der Zeitung gesprochen, aber unabhängig von wem? <span id="more-1630"></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Frauen*Trans-Ausgabe </strong><br />
Die Novemberausgabe, die im Vorwort mit „Frauen*Trans-Ausgabe“ betitelt wird, kann man jedenfalls nur als versuchte Aufdrängung einer bestimmten politischen Meinung werten. Dies machen schon die „Leser_innenschaft“ und die „Autorinnen*“ deutlich, beides dem Deutschen durch Unterstrich bzw. Sternchen entfremdete Wörter, die auf das fremdartige, seltsame Geschlechterverständnis der Autorinnen – ja, es gibt nur Autorinnen in dieser Ausgabe – hinweisen. Am Schluss des Vorwortes „grüßen der Esel und die Redaktion“, was man nicht weiter kommentieren muss. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Crossdressing &amp; fluides Geschlechtsverständnis</strong><br />
Auf Seite 3 geht es schon los mit einer Auseinandersetzung über das Crossdressing, die heterosexuelle Norm und die Differenz zwischen einem dichotomen und einem „fluiden“ Geschlechterverständnis. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>HomoBiTransInterQueer-Personen</strong><br />
Seite 4 versucht, die U-Bahn-Zeitung „Heute“ zu imitieren und eröffnet mit einer Nacktdarstellung einer Frau. Darunter die Überschrift „Das Märchen vom biologischen Geschlecht“. Hier wird uns das mittlerweile schon abgedroschene Gender-Märchen aufgetischt, dass es ein vom biologischen Geschlecht unabhängiges soziales Geschlecht gebe und sogar unser biologisches Geschlecht nicht zwingend in „männlich“ und „weiblich“ eingeteilt werden müsse, eine vorgeblich wissenschaftliche Theorie, die aber wohl mehr Ideologie ist. Interessant ist auch der hier verwendete Begriff der „HomoBiTransInterQueer-Personen“ (Was ist eine HomoBiTransInterQueer-Person?!!), der auf eine der Hauptzielgruppen von UNIQUE verweist.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>heteronormative Dominanz</strong><br />
Gender-Theoretiker kritisieren, dass Forscher grundlos von der Dichotomie Mann – Frau ausgingen. Doch ganz so weit hergeholt ist die Prämisse auch nicht, immerhin steht im 1. Buch der Bibel, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschuf. Die ÖH-Funktionäre wollen also die gottgegebene Ordnung nicht wahrhaben. Der Körper werde durch gesellschaftliche Konventionen und kulturelle Praxen geformt; was natürlich wirke, sei in Wahrheit gesellschaftliche Festlegung; die Rede von Natur und Natürlichkeit habe schon etwas Konstruiertes. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Nicht fehlen darf in diesem Kanon die Kritik an der „heteronormativen Dominanz“, die in erster Linie die Homosexualität als normal verkaufen und ihre Abweichung von der Natur ausblenden will. Die letzte Überschrift „Gender mich am Oasch, Oida!“ versucht offenbar, den Text eindeutig von jeder Wissenschaftlichkeit abzugrenzen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Slutwalk &amp; Nacktdemo gegen Matschos</strong><br />
Auf der nächsten Seite ist die Rede von einem „Slutwalk“, einer „Nacktdemo gegen Machos“. Das „Protestkollektiv“ habe sich zum Ziel gesetzt, „gesellschaftliche Kategorien zu sprengen und besonders in Bezug auf sexuelle Identitäten für Selbstbestimmung und Diversität einzustehen“, übersetzt heißt das Werbung für homosexuelles Verhalten. Der Artikel stellt weiters die Behauptung auf, Sexualverbrechen würden nicht durch einen kurzen Rock provoziert und geht dabei an der Realität vorbei, da die dem Menschen seit der Erbsünde innewohnende fleischliche Begierde hiemit geleugnet wird. Die Demonstration der Freizügigkeit erweist sich damit als Signal gerade in die falsche Richtung.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Marx &amp; Frauen/Lesben/TransgenderSelbsthilfewerkstatt</strong><br />
Seite 7 spricht von Marx´ und Adornos Theorien und damit einem bestimmten politischen Lager. Auf den Seiten 8 und 9 werden offenbar wichtige Termine verzeichnet, wie ein „Weiberfrühstück […] gegen Staat, Patriarchat und (Hetero-)Sexismus“, eine „Frauen/Lesben/TransgenderSelbsthilfewerkstatt“ oder auch ein „subversives Freiräumchen“ in der Rosa Lila Villa. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Förderung einer starken Ich-Bildung</strong><br />
Auf Seite 14 wird vom politischen Kampf mexikanischer Studenten berichtet, die an ihrer Uni wie unsere „Audimarxisten“ eine Besetzung, mit anderen Worten eine Besitzstörung veranstalten. Der Artikel auf Seite 18 ist überschrieben mit „Aufklärung, Bildung, Communismus?“, gefordert wird die „Förderung einer starken Ich-Bildung“, anders gesagt die Formung von Egoisten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Zusammengefasst lässt sich sagen:</strong><br />
Die Ausgabe strotzt vor Gender-Ideologie, Marxismus und direkter oder indirekter Werbung für homosexuelles Verhalten, sie hat als Urheber offenbar eine äußerst linke Minderheit, die ihre Ansichten den gemäßigt linken Studenten schmackhaft machen will, um noch mehr Leute in ihren Sumpf der moralischen Verderbnis hinabzuziehen. Da diese Ausgabe beispielhaft für all die anderen ist, die fast monatlich in unserem Briefkasten liegen, kann man sagen, dass UNIQUE zwar ein Ziel hat, das ist aber nicht die Verbesserung der Situation aller Studenten, sondern die Verbreitung von politisch linker Propaganda. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Da UNIQUE die Zeitung der ÖH ist, spiegelt sie wohl auch deren Meinung wider: Unseren Studentenvertretern ist es also offenbar lieber, uns ihre politische Meinung aufzudrängen, als etwas zur Verbesserung der Studienbedingungen zu tun. Nun könnte man einwerfen, man solle die ÖH-Genossen und –Genossinnen in ihrer Schreibwut nicht aufhalten, das halte sie immerhin von Audimax-Besetzungen ab. Wären da nicht die Kosten von UNIQUE, das „an bis zu 60.000 StudentInnenhaushalte“ geht und damit Geld verschlingt, das vernünftiger ausgegeben werden könnte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Mögliche Abhilfe ist aber schon gefunden: Da ja laut Website jeder die Möglichkeit hat mitzuarbeiten, sollte man möglichst viel Protest an unique@reflex.at schicken, in der (wenn auch schwachen) Hoffnung, dass man auch einmal die Ehre haben darf, in UNIQUE aufzuscheinen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Hinweis:</strong> Der Autor distanziert sich hiermit ausdrücklich von der in Zitaten verwendeten so genannten geschlechtergerechten Schreibweise, die mehr noch als eine Verunstaltung der deutschen Sprache einen Versuch darstellt, der Bevölkerung eine gefährliche Ideologie einzutrichtern. </span></span></p>
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		</item>
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		<title>Strafrecht respektiert Meinungsfreiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Verhetzungsparagraph in letzter Minute entschärft
Nach massiver Kritik seitens diverser Organisationen und Personen brachte die Bundesregierung knapp vor der geplanten Abstimmung im Nationalrat einen Abänderungsantrag zur umstrittenen Erweiterung des Verhetzungsparagraphen ein, der als eine Art Kurzschlussreaktion betrachtet werden kann, da er die Forderungen der Kritiker zum Teil mehr als nur erfüllt.
Der um ca. 0.30 Uhr des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/10/hundohne.jpg"><img title="hundohne" class="alignleft size-full wp-image-1586" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/10/hundohne.jpg" alt="hundohne" width="150" height="136" /></a>Verhetzungsparagraph in letzter Minute entschärft</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Nach massiver Kritik seitens diverser Organisationen und Personen brachte die Bundesregierung knapp vor der geplanten Abstimmung im Nationalrat einen Abänderungsantrag zur umstrittenen Erweiterung des Verhetzungsparagraphen ein, der als eine Art Kurzschlussreaktion betrachtet werden kann, da er die Forderungen der Kritiker zum Teil mehr als nur erfüllt.</span></span><span id="more-1592"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Der um ca. 0.30 Uhr des 20. Oktober nach einer hitzigen Debatte beschlossene Abänderungsantrag enthält folgende Änderungen gegenüber der ursprünglichen Regierungsvorlage:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">1.) Die Strafbarkeit des Aufrufens zu feindseligen Handlungen, die ursprünglich neben dem Aufrufen zu Gewalt bestanden und wegen ihrer Schwammigkeit Kritik ausgelöst hatte, wurde gestrichen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">2.) In dem wegen seiner Missbrauchsanfälligkeit so harsch kritisierten Abs. 2 des § 283 wurde die notwendige Öffentlichkeit bei der Begehung der Straftat durch „breite Öffentlichkeit“ ersetzt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">3.) Die ursprünglich geplante Strafbarkeit des Hetzens auch gegen ein einzelnes Mitglied einer geschützten Gruppe wurde gestrichen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">4.) Der ausdrücklichen Forderung, die „Absichtlichkeit“ in den Abs. 2 hereinzunehmen, wurde entsprochen: Nunmehr ist nur strafbar, wer hetzt oder schimpft UND dies in der Absicht tut, verächtlich zu machen. Diese Absicht, die im Strafrecht eine hohe Hürde für die Strafbarkeit darstellt, wird nur in eindeutigen Fällen nachzuweisen sein.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Daß diese Änderungen eine enorme Entschärfung darstellen und die Befürchtungen, daß insbesondere Glaubensinhalte zur Homosexualität nicht mehr geäußert werden dürfen, entkräften, zeigt das angesichts des Abänderungsantrag geäußerte Entsetzen der Homosexuellen Initiative Wien: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111019_OTS0334/hosi-wien-veraergert-ueber-verwaesserung-des-verhetzungsverbots</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Eine eindeutige Abgrenzung zwischen Recht und Unrecht in Bezug auf den Verhetzungsparagraphen gibt uns ein Nationalratsabgeordneter mit auf den Weg, der gegen Mitternacht im Plenum erklärt: „Es wird keinen dawischen, der Gutes im Schilde führt!“</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Strafrecht bedroht Meinungsfreiheit</title>
		<link>http://www.jes.or.at/jesneu/strafrecht-bedroht-religionsfreiheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jes.or.at/jesneu/?p=1578</guid>
		<description><![CDATA[Ausweitung des Verhetzungsparagraphen geplant
Die österreichische Bundesregierung ist bestrebt, den Verhetzungsparagraphen des Strafgesetzbuches auch auf nach ihrem Geschlecht, ihrer Weltanschauung oder ihrer sexuellen Ausrichtung definierte Gruppen auszudehnen. Damit soll künftig auch „Hetze“ etwa gegen Frauen, Atheisten oder Homosexuelle mit bis zu 2 Jahren Gefängnis bestraft und somit mit Rassismus auf eine Stufe gestellt werden. Diese Erweiterung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/10/maulkorb.jpg"><img title="maulkorb" class="alignleft size-full wp-image-1586" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/10/maulkorb.jpg" alt="maulkorb" width="150" height="136" /></a>Ausweitung des Verhetzungsparagraphen geplant</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die österreichische Bundesregierung ist bestrebt, den Verhetzungsparagraphen des Strafgesetzbuches auch auf nach ihrem Geschlecht, ihrer Weltanschauung oder ihrer sexuellen Ausrichtung definierte Gruppen auszudehnen. Damit soll künftig auch „Hetze“ etwa gegen Frauen, Atheisten oder Homosexuelle mit bis zu 2 Jahren Gefängnis bestraft und somit mit Rassismus auf eine Stufe gestellt werden. Diese Erweiterung passierte kürzlich den Justizausschuss und soll in der dritten Oktoberwoche ins Parlament gelangen. </span></span><span id="more-1578"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Gummiparagraph</strong><br />
Der Verhetzungsparagraph ist deshalb in die Kritik geraten, weil er vor unklaren Begrifflichkeiten nur so strotzt. Es ist dort die Rede von „feindseligen Handlungen“, „hetzen“, „beschimpfen“ und „verächtlich machen“. Der renommierte Journalist Andreas Unterberger sprach von einem Gummiparagraphen, der das typische Kennzeichen von Diktaturen sei. Er schaffe ein „Klima der Angst und Verunsicherung“. Hetzen bedeutet zum Hass aufrufen, doch wann liegt ein solcher Aufruf vor? Bereits dann, wenn Personen oder Organisationen, die Kritik an ihrer Ideologie nicht einstecken können, von Hetze sprechen? Es ist offensichtlich, dass die Beantwortung dieser Frage durch einen Richter von dessen ideologischer Ausrichtung bzw. dem möglicherweise vorhandenen Druck der Medien abhängig ist.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Meinungsdiktatur</strong><br />
Bisher hielt sich die Zahl der Verurteilungen wegen Verhetzung in Grenzen. Dies könnte sich jedoch bald ändern, da in Zukunft nach dem Plan der Regierung Gruppen geschützt wären, die bekanntlich vehementer auf ihre „Rechte“ pochen als etwa die schon bisher geschützten Kirchen. So erklärte etwa die Homosexuellenorganisation einer österreichischen Großpartei, die Erweiterung der Gesetzesstelle auf Homosexuelle sei nötig, um die Aussage, gleichgeschlechtliche Liebe sei nicht normal, strafrechtlich verfolgen zu können. Dass dies nicht einfach leere Worte sind, zeigt ein Fall in England aus dem vergangenen Jahr: Dort wurde ein Straßenprediger zunächst verhaftet und schließlich zu einer Geldstrafe von umgerechnet über 1000 € verurteilt, weil er gesagt hatte, homosexuelle Aktivitäten seien Sünde. Diese Aussage wurde als „homophobe Bemerkung“ abgestempelt, wobei „religiöse Vorurteile“ als erschwerend hinzukamen. Auch andere gesellschaftliche Gruppen könnten eine Welle von Anzeigen lostreten, etwa Atheisten, die bereits die Forderung eines verpflichtenden Ethikunterrichts als Religionsersatz für Hetze gehalten haben. Durch die Einbeziehung der Weltanschauungen in den Paragraphen wird künftig auch jeder Satanskult geschützt sein, durch den Schutz der Geschlechter verböte sich auch jede Kritik an „Gender Mainstreaming“.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Expertenmeinungen</strong><br />
Ex-Rechtsanwaltskammer-Präsident Benn-Ibler warnte, dass bloß moralisch Verwerfliches unzulässig kriminalisiert werde. Die Folge davon werde sein, dass sich niemand mehr trauen werde, seine legitime, wenn auch vielleicht unwillkommene freie Meinung zu äußern. Auch andere hohe Persönlichkeiten stimmten in diese Warnung ein: Etwa der ehemalige Justizminister Harald Ofner und der ex-Präsident des Obersten Gerichtshofs Johann Rzeszut, die die Meinungsfreiheit in Gefahr sehen. Schließlich fehlt es nicht an internationaler Kritik durch die OSZE an der zunehmenden Diskriminierung von Christen durch Kriminalisierung von so genannten Hassreden, was eine Beschneidung der Religionsfreiheit bedeute.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Intention des Gesetzgebers irrelevant</strong><br />
Würde man etwa die Justizministerin auf die hier angesprochenen Gefahren hinweisen, erhielte man als Antwort, eine solche Anwendung des Gesetzes sei vom Gesetzgeber nicht intendiert. Dies mag zwar stimmen, doch können sich Gesetze auch gewissermaßen verselbständigen und ihre Anwendung kann von der intentio auctoris abweichen. Derartiges sieht man an einem Urteil des Landesgerichts Graz aus dem April 2011, wo 4 Lebensschützer wegen „Stalkings“ des Arztes einer Abtreibungsklinik verurteilt wurden, weil sie Infomaterial an Frauen verteilt und Gebetszüge organisiert hatten. Über die Richtigkeit des Urteils mag man streiten, sicher ist, dass der Gesetzgeber den betreffenden Paragraphen nicht geschaffen hat, um Abtreibungsgegner zu bekämpfen. Was ein Gesetz ursprünglich bezweckt hat, kann einem Richter also auch gleichgültig sein.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><strong>Terrorbekämpfung oder Christenverfolgung?</strong><br />
Die Bundesregierung sieht in der Verschärfung eine wichtige Präventionsmaßnahme gegen den Terrorismus und begründet die Erweiterung auf die oben erwähnten Gruppen mit deren Aufzählung im Diskriminierungsschutz des EU-Vertrages. Abgesehen davon, dass aus dieser Aufzählung Österreich keinerlei rechtliche Verpflichtung zur Verschärfung des Verhetzungsparagraphen erwächst, erkannte der Journalist Unterberger die darin liegende Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes: Alle nicht aufgezählten Gruppen (etwa die „Reichen“, die „Akademiker“ oder die „Arbeitslosen“) sind im Umkehrschluss vor Verhetzung nicht geschützt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Viel wahrscheinlicher ist es daher, dass die Regierung eine Handhabe gegen politische Gegner möchte und „politische Inkorrektheit“ bei Strafe verbieten will. Nicht Terrorbekämpfung, sondern eine Meinungsdiktatur als Angriff auf christliche Werte ist also das Ziel. Die Folge der Verdrängung bestimmter Ideen ist die Marginalisierung auch der Personen, die diese Ideen vertreten. Vor überschießenden Maßnahmen zur Terrorbekämpfung warnte neulich auch Verfassungsgerichtshof-Präsident Gerhart Holzinger, der auf den Eingriff in die Meinungsfreiheit und den schrittweise geschehenden Wandel Österreichs hin zu einem Überwachungsstaat hinwies. Wenn die Verschärfung im Parlament beschlossen werden sollte, werden schon bald die ersten Prozesse gegen christliche „Terroristen“ über die Bühne gehen.</span></span></p>
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		<title>JES we can-didate!</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 14:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die JES kandidiert wieder für die Universitätsvertretung der Universität Wien!
Ein kleines, motiviertes Team ist mit Volldampf dabei, zu plakatieren, Flugzettel zu verteilen und unsere Wahlkampfmotive bekannter zu machen. Bilder

Der Kampf ist dabei budgetär beschränkt, wir leben von einigen wenigen Spenden und sehr viel &#8220;Manpower&#8221; - angesichts der Spitzenkandidatin sollte man vielleicht eher von &#8220;womanpower&#8221; sprechen:
An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Die JES kandidiert wieder für die Universitätsvertretung der Universität Wien!<br />
Ein kleines, motiviertes Team ist mit Volldampf dabei, zu plakatieren, Flugzettel zu verteilen und unsere Wahlkampfmotive bekannter zu machen. <a href="http://picasaweb.google.com/JES.Studenteninitiative/Flugzettel#slideshow/5606235368879738754">Bilder</a></span></span><br />
<span id="more-1555"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Der Kampf ist dabei budgetär beschränkt, wir leben von einigen wenigen Spenden und sehr viel &#8220;Manpower&#8221; - angesichts der Spitzenkandidatin sollte man vielleicht eher von &#8220;womanpower&#8221; sprechen:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">An der Spitze steht 2011 wie so oft eine hochmotivierte und mitreißende Frau: Stefanie Alice Hofer, geboren 1990 in Wien, steht kurz vor Abschluss ihres Psychologie-Studiums und hat vor kurzem am BWZ der Uni Wien das Studium der Volkswirtschaft begonnen. Stefanie hat &#8220;JES-Gene:&#8221; ihr Vater Klaus war in den 80er-Jahren sehr erfolgreicher ÖH-Vorsitzender und JES-Chef auf der WU Wien.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Als ihr Ziel beschreibt Stefanie, die JES kontinuierlich stärker zu machen, damit die Anliegen der Studenten mehr beachtet werden. Der zunehmende Konformismus und die wertebefreite Orientierungslosigkeit soll, so Stefanie Hofer, nicht auch noch in die Hörsäle der Universitäten eindringen.<br />
<strong><br />
</strong><strong><span style="color: #339966;">Wir fordern</span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">- 100% DEINES ÖH-Beitrages für DEINE Anliegen - Service statt Propaganda!<br />
- Mehr Sozial- und Leistungsstipendien - Leistung muss sich wieder auszahlen!<br />
- Ende mit gendern: gendern nervt und erschwert die Verständlichkeit der Sprache.<br />
Es ist indiskutabel, wegen nicht-genderns eine Seminararbeit negativ benotet zu bekommen!<br />
- mehr EUROPA! Wenn Studenten schon mit Bologna-Studienordnungen gequält werden, dann sollen wenigstens die Versprechen eingelöst werden. Wir fordern mehr Mobilität und weniger bürokratische Hürden! <a href="http://www.jes.or.at/jesneu/was-wir-wollen-2" target="_blank">mehr</a><strong></strong></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #339966;">Wo kann ich wählen?</span></strong></p>
<p>Informationen, wo Du zwischen 24. und 26. Mai Deine Stimme abgeben kannst, findest Du <a href="http://www.oeh.univie.ac.at/politik/oeh-wahlen-24-2652011/dein-wahllokal-finden.html" target="_blank">hier</a><strong></strong></p>
<p><strong><span style="color: #339966;">Wahlkampf bisher</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Mit viel Elan und Euphorie, aber stets am Limit, ohne Scheu vor Zwist und Anfeindung. Servicepolitik ist nicht einfach durchzusetzen. Bei ihren Einsätzen wurden Aktivisten der JES wiederholt attackiert und angegriffen. Beschädigung und Zerstörung unserer Plakatständer sind an der Tagesordnung. Wie das dann aussieht, konnte man vergangenen Montag auch in der Tageszeitung &#8220;Die Presse&#8221; <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/660409/Nazis-gegen-linkes-Pack_Heftige-Proteste-in-der-City?gal=660409&amp;index=26&amp;direct=657887&amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/657887/index.do&amp;popup" target="_blank">nachlesen</a></span></span></p>
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		<title>JES we can?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 23:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[JES - geht&#8217;s los! Es ist wieder so weit.
Voller Schwung und Tatkraft stürzen wir uns in einen neuen Wahlkampf (Wahltage 24 – 26 Mai). Wir möchten auf der Universität Wien kandidieren. Unser bestehendes Mandat war schon des Öfteren das &#8220;Zünglein an der Waage&#8221; um bei entscheidenden Abstimmungen eine linke 2/3 Mehrheit der ÖH Uni Wien zu kippen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;"><a href="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/04/dsc00437-retouchiert-freigestellt1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1455" title="dsc00437-retouchiert-freigestellt1" src="http://www.jes.or.at/jesneu/wp-content/uploads/2011/04/dsc00437-retouchiert-freigestellt1.jpg" alt="dsc00437-retouchiert-freigestellt1" width="242" height="140" /></a>JES - geht&#8217;s los! Es ist wieder so weit.<br />
Voller Schwung und Tatkraft stürzen wir uns in einen neuen Wahlkampf (Wahltage 24 – 26 Mai). Wir möchten auf der Universität Wien kandidieren. Unser bestehendes Mandat war schon des Öfteren das &#8220;Zünglein an der Waage&#8221; um bei entscheidenden Abstimmungen eine linke 2/3 Mehrheit der ÖH Uni Wien zu kippen! Das soll so bleiben?  </span></span> <span id="more-1453"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Unterstütze unsere Kandidatur bis <span style="text-decoration: underline;">25.04</span> mit Deiner <a href="http://www.oeh.univie.ac.at/uploads/media/Unterstuetzungserklaerungen.pdf" target="_blank">Unterstützungserklärung</a> (ausdrucken, ausfüllen &#8220;JUNGE EUROPÄISCHE STUDENTENINITIATIVE&#8221; - Kurzbezeichnung &#8220;JES&#8221; - Universität Wien, scannen, senden an: info(@)jes.or.at) und trete unserer <a href="http://www.facebook.com/home.php#!/group.php?gid=2332804050" target="_blank">facebook Gruppe </a>bei!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Das Kernteam setzt sich aus JESlern zusammen, die entweder schon im vergangenen ÖH Wahlkampf 2009 Erfahrung gesammelt haben (Ergebnis 3,5% - 1 Mandat) oder sich seither im Zuge unserer Veranstaltungen für die JES begeistert haben und nun voller Tatendrang an unserem Wahlkampf mitwirken möchten. In leitender Position unter anderen auch Stefanie Hofer, Tochter von Klaus Hofer (JES WU-Vorsitzender 1985 – 1986).</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Unsere grundsätzliche und allgemeine Motivation ist es, auf Basis der 5 weltanschaulichen Grundpfeiler, studentenpolitisch relevante Überzeugungen hinauszutragen und ein bisschen „aufzumischen“ – aus Verantwortungsbewusstsein und Spaß an der Sache. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 10pt; color: black; line-height: 150%; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="color: #888888;">Unser Mandat ist ein unangenehmer Stachel im Fleisch der linken ÖH Führung und war schon des Öfteren das Zünglein an der Waage, um die erforderliche 2 /3 Mehrheit links ideologischer Anträge zu Fall zu bringen; zum Beispiel einen Antrag auf Ungültigkeit<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>nicht gendergerecht formulierter Anträge (Anlass dazu gab natürlich unsere Unbelehrbarkeit in Sachen geschlechtersensibler „Rechtschreibung“…).</span></span></p>
<p>Dieses Zünglein gilt es daher zu halten und zu kräftigen, um die rot/grüne 2/3 Mehrheit zu kippen und Deine unmittelbar studiumsbezogenen Interessen konsequenter zu vertreten! JES we can!</p>
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