Der Staat hat durch seine Funktion, nämlich das Gemeinwohl zu hüten und zu fördern, gerecht zu werden, ohne dabei jedoch den Ursprung in Gott und die Handlungsfreiheit des Einzelnen zu missachten:

Eine dem Gemeinwohl entsprechende Gesetzgebung, Schutz der Menschenwürde und des freien Sonntags, Schutz des Privateigentums, Schutz und Förderung der Familie, sowie Überwachung der Arbeitsverhältnisse - besonders für Frauen -, Lohngerechtigkeit, Schutz der Arbeiterinteressen und Förderung von Harmonie, Frieden und Ordnung.

Soziale Hilfestellungen sollen grundsätzlich von privaten Initiativen geleistet werden und nur dort, wo notwendig, vom Gesamtstaat (Subsidiarität). Jeder Einzelne, hat eine sittliche, christlich motivierte Verpflichtung, für seine sozial schwächeren Mitmenschen einzustehen (Solidarität).

Somit steht christlich-soziale Politik im krassen Gegensatz zum zügellosen Neoliberalismus, Sozialismus und Nationalismus.